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Die Ziyara in der Tijaniyya

Sidi Muhammad ibn al-Mashri schrieb in al-Jami’:

„Was die Besonderheit dieses Weges gegenüber anderen Wegen zeigt, ist, dass seine Anhänger keine der Awliya besuchen, weder lebende noch verstorbene, aufgrund des Verbots, das ihnen vom Meister der Schöpfung (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) auferlegt wurde. Dies deshalb, weil der Auserwählte (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) ihre geistige Ausrichtung ausschließlich auf sich selbst beschränkt hat. Daher hat keiner der Shaykhs irgendeinen Anspruch oder Vorzug ihnen gegenüber außer ihm (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) — und welch gewaltiges Privileg das ist!“

Wenn jene Vorzüge, durch die ich emporsteige,
Als Fehler gelten, wie sollte ich mich dann entschuldigen?

In al-Ifada al-Ahmadiyya heißt es außerdem:

„Er (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden) befahl mir, zwei Männern die Erlaubnis zu entziehen, die unseren Meister ‘Abd al-Salam ibn Mashish besucht hatten, da die Enthaltung vom Besuch der Awliya zu den Bedingungen dieses Weges gehört; und wenn die Bedingung entfällt, entfällt auch die daran gebundene Wirklichkeit.“

Es ist offensichtlich, dass unser Meister ‘Abd al-Salam ibn Mashish bereits lange vor dem Erscheinen des Shaykhs in die nächste Wohnstatt hinübergegangen war.

Zu den Belegen, welche die Meister des Weges zur Unterstützung ihres Verbots anführten, dass ihre Schüler bei der Bundesschließung andere aufsuchen, gehört die Aussage des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Frieden):

„Keiner von euch glaubt wahrhaftig, bis ich ihm lieber bin als seine Familie, seine Kinder und alle Menschen.“

Und jedem, der auch nur den geringsten Geschmack an den Wissenschaften der Seele besitzt, ist bekannt, dass wahre Liebe keinerlei Teilhaberschaft in irgendeiner Form zulässt.